EDITORIALS,
Autor*in:
Autoren
-
Neueste Beiträge
Neueste Beiträge
Jörg Schwieger ist evangelischer Theologe und Germanist. Er war von 1982 bis 1986 Geschäftsführer der Aktionsgruppe Philippinen und von 1987 bis 1991 Geschäftsführer des philippinenbüro e.V. sowie danach langjähriger Mitarbeiter im kirchlichen Entwicklungsdienst mit unterschiedlichen (Leitungs-) Funktionen. Er ist freiberuflicher Berater und ehrenamtlich zu Asien, in der personellen Entwicklungszusammenarbeit und lokal zu Integration und kultureller Teilhabe engagiert.
Neueste BeiträgeNeueste Beiträge
Ein Gong verziert mit den Flaggen der zehn ASEAN Mitgliedsstaaten vor dem Wat Tham Khuha Sawan in Amphoe Khong Chiam, Thailand © Anirut, Shutterstock
Die USA, China, Russland, Australien, Indien, Japan und Europa nahmen beziehungsweise nehmen eine hegemoniale Machtstellung in Südostasien ein. Auch innerhalb Südostasiens und aus der Region heraus, kam und kommt es zu solchen Vormachtstellungen. Durch die derzeitige Covid-19-Pandemie (vgl. dazu südostasien Ausgabe 1/2021) verschärfen sich Abhängigkeitsverhältnisse zudem und es entstehen neue hegemoniale Grundlagen, auf denen Machtausübung ermöglicht wird.
Häufig sind diese Machtstrukturen nicht auf den ersten Blick durchschaubar. Welche Länder, Organisationen, Wirtschaftsunternehmen oder Gruppen ziehen dabei die Fäden? Wer steht dahinter und welche Auswirkungen bedeuten diese Strukturen für die Menschen in den Ländern Südostasiens? In der zweiten Ausgabe der südostasien im Jahr 2021 geben wir Einblicke in moderne hegemoniale Machtstrukturen in und um Südostasien. Wir fassen den Hegemonialbegriff dabei weiter und verstehen ihn als Überlegenheit, Führung oder Vormachtstellung unterschiedlicher Formen – von der Machtausübung gesamter Staatenverbunde bis hin zum hegemonialen Einfluss einzelner Kulturgüter.
Die Nutzung und Kontrolle von Lebensräumen und Rohstoffen bilden ein zentrales Ziel hegemonialer Machtverhältnisse. Motiviert durch ein hohes Interesse an zunehmend nachgefragten Rohstoffen, üben ausländische Organisationen in Südostasien Druck aus und sichern sich vor Ort Abbau- und Nutzungsrechte, wodurch Lebensräume zerstört und die dort lebenden Menschen vertrieben werden. Im Interview schildert Miles Kenney-Lazar, wie Laos durch ausländische Investitionen in den hegemonialen Fokus gerät und Menschen durch Land-Grabbing ihrer Lebensgrundlage beraubt werden. Michael Reckordt von PowerShift erklärt in diesem Zusammenhang, was die steigende Nachfrage nach Rohstoffen aus der EU, nicht zuletzt hervorgerufen durch die viel geförderte E-Mobilität, übergreifend für die Länder bedeutet. Siti Maimunah zeigt am Beispiel der Durian-Frucht, die in Südostasien weit verbreitet ist und in Teilen Indonesiens als traditioneller Teil der Kultur auch Landbesitz repräsentiert, wie Kulturgüter durch westlichen Einfluss, moderne Plantagen, Minen und Regenwaldabholzung verdrängt wurden und werden.
Aufgrund der geostrategischen Bedeutung einiger Inseln des Südchinesischen Meeres stehen dessen südostasiatische Anrainerstaaten untereinander und mit China sowie Japan in ständigem Konflikt. Im Jahr 2016 entschied der Ständige Schiedsgerichtshof in Den Haag, dass China rund um die Spratly-Inseln die souveränen Rechte der Philippinen verletzt habe und keine territorialen Besitzansprüche in der Gegend geltend machen könne. Allerdings besitzt das Gericht keinerlei Möglichkeit, diese Entscheidung auch durchzusetzen.
Damit in Zusammenhang stehend werden teilweise auch die militärischen Beziehungen der USA zu den Philippinen gesehen. Zwar sind US-Militärstützpunkte aus der Kolonialzeit in den Philippinen mittlerweile aufgelöst, dennoch bestehen bis heute enge militärische Beziehungen der beiden Staaten durch mehrere Abkommen und sind von Bedeutung für die gesamte Region, wie Roland Simbulan erläutert. Den aktuellen deutschen beziehungsweise europäischen Beitrag im Rahmen einer globalen Indo-Pazifik-Strategie beleuchtet Uwe Hoering.
Eines der greifbarsten Beispiele verschiedener machtpolitischer Interessen bildet zudem der Mekong. Er entspringt in Südchina und bildet für die Länder in Festlandsüdostasien eine wichtige Lebensgrundlage. Talsperren, die, unter anderem in Laos, zur Energiegewinnung errichtet werden, und Wasserverschmutzungen bedrohen das Leben der Menschen vor Ort, die kaum Einfluss auf entsprechende Entscheidungen nehmen können. Chanvoitey Horn erzählt im Interview näher von den hegemonialen Verhältnissen, die diese Lebensader Südostasiens betreffen.
Auch ökonomisch findet seit jeher hegemoniale Machtausübung statt. Abhängigkeitsverhältnisse sind insbesondere durch Staatsverschuldungen im globalen Westen entstanden. Aktuelle Details dazu stellt Jürgen Kaiser in einem Interview dar. Kaewkamol „Karen“ Pitakdumrongkit erläutert im Interview wirtschaftliche Zukunftsstrategien der ASEAN Staaten und wie dadurch eine ökonomische Unabhängigkeit erreicht werden kann. Insbesondere im Rahmen kolonialer Regime wurden Geschlechts- und Rollenvorstellungen in Südostasien hegemonial geformt und teilweise gesetzlich festgeschrieben. Tracy Valera berichtet vor diesem Hintergrund über Erfahrungen von Transgender-Menschen in Vietnam.
Mit dem Themenschwerpunkt hegemonialer Interessen, der durch zahlreiche hier noch nicht aufgeführte Beiträge vertieft und um weitere Aspekte ergänzt wird, versuchen wir die vielfältigen Machtstrukturen und Vormachtstellungen in sowie rund um Südostasien einzuordnen und auf deren Problematiken hinzuweisen.
Wir wünschen eine erkenntnisreiche Lektüre und weisen zudem auf die kommende Ausgabe 3/2021 der südostasien zum Thema „Kolonialismus und Erinnerungskultur“ hin, für die potenzielle Autor*innen noch Artikel einreichen können. Hier geht’s zum Call for Papers.
Das Redaktionsteam
- Die Autorin
- Artikel
Die Autorin
Anna Grimminger studiert an der Universität Duisburg-Essen Internationale Beziehungen und Entwicklungspolitik. Zuvor hat sie an Universität Bonn ihr Bachelorstudium in Politik- und Südostasienwissenschaft mit Fokus Indonesien abgeschlossen. Sie ist Vorstandsmitglied der Stiftung Asienhaus.
-
Kambodscha – Der Mekong ist eine Lebensader. Der ungleiche Zugang zu sauberem Wasser wurde während der COVID-19 Pandemie erneut deutlich. Ein Interview mit der Wissenschaftlerin Chanvoitey Horn zum Thema Wasser(un)sicherheit.
-
Deutschland/Thailand/Philippinen – Die feministische Frauen-Beratungsstelle Ban Ying (= Haus der Frauen) setzt sich in Berlin gegen Ausbeutung und Menschenhandel ein.
- Der Autor
- Artikel
Der Autor
Simon Kaack studierte Human Rights Studies an der Universität Lund. Sein Fokus liegt auf der Institutionalisierung von ASEAN sowie den politischen Systemen Festland-Südostasiens. Zudem ist er für die YEP Academy tätig, die sich auf Youth Empowerment in Naturräumen spezialisiert. Er ist Mitglied im Vorstand der Stiftung Asienhaus.
-
Myanmar – Das Militär behauptet sich an der Macht, wird aber zunehmend von ethnischen bewaffneten Gruppen unter Druck gesetzt. Fragen nach Staatsbürgerschaft und Verfassungswesen für eine Zeit ‚nach der Junta‘ werden gestellt.
-
Malaysia – Korruptionsskandale und gesellschaftliche Umbrüche haben das politische System massiv transformiert. Große Gefahren bestehen jedoch in ethnischen Trennlinien und Online-Populismus
-
Kambodscha brauche ‚mutige Investitionen‘, damit Medienschaffende unabhängig arbeiten könnten, sagt James Gomez, Regionaldirektor des Asia Centre. Internationale Organisationen sollten genau hinschauen, wen sie im Land unterstützen.
-
Thailand – Online-Demokratie und digitale Rechte werden unter der Prayuth-Regierung massiv angegriffen. Verleumdungs- und Cybergesetze werden als Waffen eingesetzt, um gegen Aktivist*innen und Andersdenkende vorzugehen und sie zum Schweigen zu bringen.
- Der Autor
- Artikel
Der Autor
Jörg Schwieger ist evangelischer Theologe und Germanist. Er war von 1982 bis 1986 Geschäftsführer der Aktionsgruppe Philippinen und von 1987 bis 1991 Geschäftsführer des philippinenbüro e.V. sowie danach langjähriger Mitarbeiter im kirchlichen Entwicklungsdienst mit unterschiedlichen (Leitungs-) Funktionen. Er ist freiberuflicher Berater und ehrenamtlich zu Asien, in der personellen Entwicklungszusammenarbeit und lokal zu Integration und kultureller Teilhabe engagiert.
-
Philippinen/Deutschland – Die Teilnahme der Philippinen als Ehrengast der Buchmesse wird in der philippinischen Presse diskutiert. Mit einigen Auszügen aus der Debatte wollen wir die Breite der Meinungen zeigen.
-
Philippinen – Spitzenathlet*innen werden mit Diplomat*innen verglichen. Doch ihre Förderung durch den Staat bleibt hinter ihrem Bedarf zurück.
-
Philippinen/Deutschland – Von der philippinischen Nationalmannschaft in die deutsche Basketball-Bundesliga. Diana Ramos Dehn spricht über ihre außergewöhnliche Karriere in den 70er Jahren in einer bis dahin von Männern dominierten Sportart.
-
Deutschland/Philippinen – José Rizal, scharfer Kritiker der spanischen Kolonialherrschaft, lebte zeitweise in Heidelberg und Berlin. 1896 wurde er wegen Hochverrats in Manila hingerichtet. Mary Montemayor berichtet im Interview über das Erinnern an den philippinischen Nationalhelden in Deutschland.
- Die Autorin
- Artikel
Die Autorin
Stefanie Zinn studiert Südostasienwissenschaft und Archäologie in Bonn und setzt sich in diesem Zusammenhang mit kulturellen, politischen und ökonomischen Themen auseinander. Ihr Fokus liegt dabei auf Indonesien.
-
Kambodscha/Thailand – Anfang 2021 wurde die Repatriierung von über einhundert antiken Khmer-Objekten an Kambodscha aus der Sammlung des Briten Douglas Latchford angekündigt. Ein Interview zur Debatte um die Dekolonialisierung von geraubten Kulturgütern…
-
Vietnam/Deutschland – Weil ihr die Repräsentation von vietnamesischen und vietdeutschen Menschen in der deutschen Öffentlichkeit und den Medien bisher gefehlt hat, nimmt Minh Thu Tran dies selbst in die Hand. Im Interview erzählt sie von Vorbildern, isoliertem Aufwachsen und alltäglichem Rassismus.
Autoren
-
Neueste Beiträge
Neueste Beiträge
Jörg Schwieger ist evangelischer Theologe und Germanist. Er war von 1982 bis 1986 Geschäftsführer der Aktionsgruppe Philippinen und von 1987 bis 1991 Geschäftsführer des philippinenbüro e.V. sowie danach langjähriger Mitarbeiter im kirchlichen Entwicklungsdienst mit unterschiedlichen (Leitungs-) Funktionen. Er ist freiberuflicher Berater und ehrenamtlich zu Asien, in der personellen Entwicklungszusammenarbeit und lokal zu Integration und kultureller Teilhabe engagiert.
Neueste BeiträgeNeueste BeiträgeText der Überschrift

Dieser Text erscheint unter einer Creative Commons Namensnennung 4.0 International Lizenz.

EDITORIALS,
Autor*in:Autoren
-
Neueste Beiträge
Neueste Beiträge
Jörg Schwieger ist evangelischer Theologe und Germanist. Er war von 1982 bis 1986 Geschäftsführer der Aktionsgruppe Philippinen und von 1987 bis 1991 Geschäftsführer des philippinenbüro e.V. sowie danach langjähriger Mitarbeiter im kirchlichen Entwicklungsdienst mit unterschiedlichen (Leitungs-) Funktionen. Er ist freiberuflicher Berater und ehrenamtlich zu Asien, in der personellen Entwicklungszusammenarbeit und lokal zu Integration und kultureller Teilhabe engagiert.
Neueste BeiträgeNeueste BeiträgeDie Krisen der Gegenwart betreffen auch Südostasien: die andauernde COVID-19 Pandemie, der russische Angriffskrieg in der Ukraine und die sich immer deutlicher abzeichnende Klimakrise. Betrachtet man die Zahlen, scheinen die meisten Volkswirtschaften Südostasiens relativ glimpflich davongekommen zu sein. Doch die Belastungen für die Bevölkerung, aufgrund schwacher staatlicher Gesundheitssysteme, unterbrochener Lieferketten und steigender Preise für Energie und Grundnahrungsmittel haben ihre Spuren hinterlassen.
Das wirtschaftliche Wachstum in der Region hat in der Vergangenheit dazu beigetragen, dass die Zahl der Menschen, die in absoluter Armut leben, deutlich zurückgegangen ist. Eine kaufkräftige Mittelschicht hat sich in vielen Ländern etabliert. Doch der rasanten wirtschaftlichen Entwicklung stehen erhebliche Defizite in anderen Bereichen gegenüber. Zwar ist die absolute Armut deutlich zurückgegangen, doch gleichzeitig hat sich die Schere zwischen Arm und Reich in vielen Ländern weiter vergrößert. Die Möglichkeiten, am gestiegenen Wohlstand partizipieren zu können, sind höchst ungleich verteilt. Sowohl innerhalb der Gesellschaften als auch zwischen Stadt und Land sind die Unterschiede beim Lebensstandard teils enorm. Blickt man auf den Zustand der Umwelt, Geschlechtergerechtigkeit, Bildung, Gesundheitsversorgung, Rechtsstaatlichkeit oder die Verwirklichung der Menschenrechte, fallen die Fortschritte in vielen Ländern eher bescheiden aus – im Gegenteil: man gewinnt den Eindruck, dass diese dem Primat wirtschaftlichen Wachstums untergeordnet oder sogar geopfert wurden.
Eigentlich waren die 2015 von den Vereinten Nationen beschlossenen Sustainable Development Goals (SDGs), zu deren Umsetzung sich auch die Staaten Südostasiens bekannt haben, ihrem Anspruch nach ganzheitlich gedacht. Zu den 17 Zielen gehören neben wirtschaftlichen auch soziale und ökologische Aspekte, die als zentral für eine nachhaltige Entwicklung erachtet werden. Doch trotz der Formulierung ambitionierter Entwicklungsziele sowie erheblicher finanzieller Mittel, die für deren Erreichung bisher aufgebracht wurden, ist die Bilanz eher ernüchternd. Laut ESCAP, der Wirtschafts- und Sozialkommission für Asien und den Pazifik der Vereinten Nationen, wird Südostasien voraussichtlich keines der 17 Ziele für eine nachhaltige Entwicklung erreichen. Die Treibhausgasemissionen steigen weiter an, die Verfügbarkeit sauberen Trinkwassers hat sich im Durchschnitt verschlechtert und auch die Arbeits- und Menschenrechte geben Anlass zur Sorge.
In dieser Ausgabe der südostasien beleuchten wir anhand verschiedener Themenaspekte und Schauplätze, wie es um die Entwicklung in der Region bestellt ist. Welche Faktoren tragen zu ihrem Gelingen bei und welche Kräfte und (globalen) Machtverhältnisse stehen einer nachhaltigen Entwicklung im Weg? Dass es nicht die eine Entwicklung gibt, sondern unterschiedliche Vorstellungen darüber existieren, woran sich Entwicklung überhaupt bemisst und wie sozial, gerecht und nachhaltig diese gestaltet sein muss, zieht sich durch zahlreiche Beiträge dieser Ausgabe. Deutlich wird dies unter anderem im Interview von Marina Wetzlmaier mit Joseph Purugganan über Ernährungssicherheit und Landwirtschaft.
Nicht selten gehen diese unterschiedlichen Vorstellungen und Interessen mit Konflikten einher. So zeigt Mark P. Stadler in seinem Beitrag über die urbane Entwicklung in Jakarta, wie arme Bevölkerungsgruppen Mitbestimmung bei der zukünftigen Gestaltung der Megametropole einfordern. Statt bloße Objekte oder Hilfsempfänger einer staatlich gelenkten und durch privatwirtschaftliche Interessen getriebenen Entwicklung zu sein, werden sie selber zu Akteuren einer urbanen Transformation.
Eric Gutierrez berichtet über die Rolle des Militärs in Myanmar, Thailand und Kambodscha und erklärt, wie die Wirtschafts- und Machtinteressen des Sicherheitsapparats Entwicklungsfortschritte systematisch untergraben, wenn nicht gar zunichte machen. Auf diesen Punkt geht auch Sophal Ear ein und zeigt auf, wie und warum Entwicklungshilfegelder der Demokratie in Kambodscha geschadet haben.
Die internationale Entwicklungszusammenarbeit ist kein ‚Wohltätigkeitsunternehmen‘, sie ist ebenfalls Instrument zur Durchsetzung staatlicher Interessen der Geberländer. Dass die Einhaltung von Umwelt-, Sozial- und Menschenrechtsstandards so oft zum Politikum wird, zeigt der Beitrag von Joanna Klabisch am Beispiel chinesischer Investitionen in Indonesien. Chinas Engagement in der Region, auch mittels der in Peking ansässigen Asian Infrastructure Investment Bank (AIIB), verweist auch auf die zunehmende geopolitische Bedeutung, die Südostasien im internationalen Machtgefüge beigemessen wird. Ob EU, Australien, USA oder China – alle bemühen sich um eine verstärkte Einbindung der Region in ihre eigene Außen- und Sicherheitspolitik. Rivalitäten zwischen China und den USA sowie die Auswirkungen auf Entwicklungspolitik und für die Menschenrechte in der Region sind auch Thema des Beitrags von Salvador Santino Reglime.
Welche Folgen all diese Entwicklungen für die globalen Beziehungen haben und inwieweit es den Staaten Südostasiens gelingt, ihren eigenen Interessen auf internationaler Ebene Geltung zu verschaffen, erläutert Anna-Katharina Hornidge.
Diese und viele weitere spannende Artikel zum Thema Entwicklung und Entwicklungspolitik werden wir in den nächsten drei Monaten in dieser Ausgabe 1/2023 nach und nach veröffentlichen.
Unsere darauf folgende Ausgabe 2/2023 wird im Mai erscheinen und sich mit Klimabewegungen in Südostasien beschäftigen. Hier geht’s zum Call for Paper.
Viel Freude mit Eurer neuen südostasien wünscht das Redaktionsteam.
Wir danken der W.P.Schmitz-Stiftung in Düsseldorf für die finanzielle Unterstützung dieser Ausgabe der südostasien.
Autoren
-
Neueste Beiträge
Neueste Beiträge
Jörg Schwieger ist evangelischer Theologe und Germanist. Er war von 1982 bis 1986 Geschäftsführer der Aktionsgruppe Philippinen und von 1987 bis 1991 Geschäftsführer des philippinenbüro e.V. sowie danach langjähriger Mitarbeiter im kirchlichen Entwicklungsdienst mit unterschiedlichen (Leitungs-) Funktionen. Er ist freiberuflicher Berater und ehrenamtlich zu Asien, in der personellen Entwicklungszusammenarbeit und lokal zu Integration und kultureller Teilhabe engagiert.
Neueste BeiträgeNeueste BeiträgeText der Überschrift

Dieser Text erscheint unter einer Creative Commons Namensnennung 4.0 International Lizenz.













